Case-Study: Christoph Wiesnagrotzki & Mauro Caprioli

IT United – Wenn das größte Risiko im Unternehmen unsichtbar ist

Inhaltsverzeichnis

Video Case Study von IT United

Was Christoph und Mauro über die Zusammenarbeit sagen:

Der Workshop hat uns dazu gebracht, ein Thema endlich konsequent zu Ende zu denken, das wir im Alltag lange vor uns hergeschoben haben: die Abhängigkeit unseres Unternehmens von uns als Geschäftsführer. Durch die strukturierte Analyse haben wir klar erkannt, wo die größten Risiken liegen – und vor allem, welche konkreten Schritte notwendig sind, um diese zu reduzieren.

Heute haben wir nicht nur ein deutlich geschärftes Bewusstsein für unsere unternehmerische Verantwortung, sondern auch einen klaren Fahrplan, wie wir Aufgaben Schritt für Schritt aus uns herauslösen und im Team verankern. Das Thema begleitet uns seitdem im Alltag und beeinflusst unsere Entscheidungen nachhaltig – sowohl strategisch als auch operativ

Ausgangssituation: „Wir wussten, dass wir ein Problem haben – aber es war nicht dringend genug“

Christoph Wiesnagrotzki und Mauro Caprioli führen gemeinsam die Firma IT United – ein wachsendes Unternehmen mit rund 12 Mitarbeitenden.Beide sind gleichberechtigte Geschäftsführer.Beide arbeiten nicht nur strategisch, sondern auch operativ im Unternehmen mit.Und genau darin lag das eigentliche Risiko.

„Es gibt bei uns Aufgaben, die tatsächlich nur wir machen. Und wenn einer von uns ausfällt – oder beide – dann wird es kritisch.“

Das Thema war ihnen bewusst.Schon länger.
  • Was passiert, wenn einer von beiden plötzlich ausfällt?
  • Wer übernimmt Verantwortung?
  • Was passiert mit Kunden, Verträgen, Entscheidungen?
  • Und vor allem: Was passiert mit den Familien – und dem Unternehmen?
Doch wie bei vielen Unternehmern galt auch hier:

„Der Schmerz war nicht groß genug. Also haben wir es immer wieder aufgeschoben.“

Der eigentliche Trigger: Realität statt Theorie

Zwei Dinge haben das Thema plötzlich greifbar gemacht:

Erfahrungen im direkten Umfeld

Todesfälle im privaten und geschäftlichen Umfeld – mit teils erheblichen Konsequenzen, obwohl vermeintlich „alles geregelt“ war.

Eigene Lebensrealität

Gemeinsame Geschäftsführung Gemeinsame Reisen (Auto, Flug) Familienverantwortung

„Wir sitzen oft gemeinsam im Auto oder im Flieger. Auch das ist ein Szenario, das man zumindest einmal durchdenken sollte.“

Die Erkenntnis: Wenn wir nichts tun, riskieren wir im Ernstfall das komplette Unternehmen.

Die Entscheidungsfindung: Warum sie sich für den Workshop entschieden haben

Der klare Fokus auf das richtige Problem

„Du beschäftigst dich genau mit diesem Thema – das hat sofort getriggert.“

Die Struktur und Methodik

  • kein oberflächliches Coaching
  • kein theoretisches Modell
  • sondern ein klar geführter Prozess

Das Format: 1 intensiver Tag statt Wochen von Gesprächen

„Ein wöchentlicher Call hätte niemals diese Wirkung gehabt.“

 

Der Rahmen

  • bewusste Isolation vom Alltag
  • Vorabend zum Kennenlernen
  • sofortiger Einstieg am nächsten Tag

„Wir haben uns gezwungen, uns wirklich einen ganzen Tag nur mit diesem Thema zu beschäftigen.“

Der Workshop: „Ein Marathon, den wir alleine nie gelaufen wären“

Der Tag selbst war intensiv – und genau das war der Schlüssel.

„Der Tag war extrem anstrengend – im besten Sinne.“

Was passiert ist:
  • Gedanken, die sonst „herumschwirren“, wurden konkretisiert
  • Risiken wurden klar benannt und strukturiert
  • blinde Flecken sichtbar gemacht
  • neue Perspektiven und Lösungsansätze entwickelt
Ein entscheidender Effekt:

„Wenn wir das alleine gemacht hätten, wären wir nach kurzer Zeit wieder abgebogen.“

Durch die klare Führung:
  • kein Abschweifen
  • kein Verlieren im Detail
  • kein Aufschieben

„Du hast uns immer wieder zurück auf die Straße gebracht.“

Die wichtigsten Erkenntnisse

Abhängigkeit wurde sichtbar

  • Welche Aufgaben hängen ausschließlich an den Geschäftsführern?
  • Wo besteht akutes Risiko?

Ein klarer Fahrplan entstand

  • nicht perfekt
  • aber umsetzbar
  • und vor allem: greifbar

„Wir hatten am Ende das Gefühl: Wir wissen, was zu tun ist.“

Delegation wurde konkret

„Was hängt wirklich nur von uns ab – und was könnte jemand anderes übernehmen?“

Christoph Wiesnagrotzki von IT-United als Referenz für Dirk Halfar
Mauro Caprioli von IT-United als Referenz für Dirk Halfar

Ergebnisse & messbare Veränderungen

Auch wenn nicht alles sofort umgesetzt wurde, sind klare Effekte entstanden:

Strukturelle Klarheit

  • Definition kritischer Schlüsselbereiche im Unternehmen
  • Identifikation von Aufgaben mit hohem Abhängigkeitsrisiko
  • Priorisierte To-do-Liste für Entlastung und Absicherung

Mentale Veränderung

  • Dauerhafte Präsenz des Themas im Alltag
  • klare Awareness für unternehmerische Risiken

„Das Thema geht nicht mehr aus dem Kopf.“

Konkrete Veränderungen im Verhalten

  • bewussteres Delegieren
  • Hinterfragen eigener Aufgaben
  • stärkere Einbindung von Mitarbeitenden

Re-Trigger im Alltag

Ein halbes Jahr später:

„Ein Mitarbeiter hat uns gespiegelt, dass wir Dinge abgeben müssen – das hat uns sofort wieder zurück in den Workshop gebracht.“

Die größte Herausforderung nach dem Workshop

Die Umsetzung.Nicht aus mangelnder Klarheit – sondern durch den Alltag:

  • Personalsituation
  • operative Belastung
  • Vertrauen in Mitarbeitende
  • Zeit für Umsetzung

„Das Wissen ist da. Die Herausforderung ist, sich die Zeit zu nehmen, es umzusetzen.“

Die Wirkung des Workshops

Was besonders hervorgehoben wurde:

Klare Führung durch den Prozess

„Du hast den roten Faden nie verloren.“

Arbeiten auf Augenhöhe

„Es war ehrlich. Kein Coaching-Blabla.“

Pragmatismus statt Theorie

direkt, strukturiert, umsetzbar

Erfahrung statt Methode

„Man merkt, dass du den Schmerz selbst kennst.“

Portrait von Dirk Halfar

Fazit: Für wen dieser Workshop entscheidend ist

Für Unternehmer, die:

  • wissen, dass ihr Unternehmen stark von ihnen abhängt
  • Verantwortung für Familie, Partner und Team tragen
  • das Thema nicht länger verdrängen wollen

„Du kannst niemanden dafür bezahlen, das für dich zu lösen.Aber du kannst dir jemanden holen, der dich zwingt, es zu Ende zu denken.“

Die klare Empfehlung

 „Denk an deine Kinder. Denk an deine Familie. Denk an deinen Geschäftspartner.

Wenn du so weitermachst wie bisher, kann das massiv ins Auge gehen.“

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Herausforderung

Im Oktober 2022 wurde Nico während eines beruflichen Webinars zum Thema „Berufliche und persönliche Zukunftsgestaltung” auf unsere Unternehmensberatung aufmerksam. Zu diesem Zeitpunkt suchte er nach Antworten auf Fragen zu:

  • langfristigen Zielen, 
  • Unternehmensnachfolge und 
  • der finanziellen Absicherung.


Er spürte Veränderungen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage, war sich seiner gesundheitlichen Risiken bewusst und wollte Klarheit schaffen.

Im Januar 2023 begannen wir unsere Zusammenarbeit mit einer gründlichen Bestandsaufnahme von Nicos Leben, seinem Unternehmen und seinen Mitarbeitern. 

Die Herausforderung bestand darin, klare Ziele für die kurz-, mittel- und langfristige Zukunft zu formulieren. Basierend auf dieser Analyse entwickelten wir einen umfassenden Handlungs- und Strategieplan für die nächsten 9 bis 12 Monate.

Lösungen

Strukturaufbau und Klarheit

Wir konzentrierten uns darauf, notwendige Strukturen und Systeme für Nicos Ziele zu schaffen. 

Dies beinhaltete:

  • die Schaffung klarer organisatorischer Abläufe
  • Transparenz 
  • Kommunikationsregeln 
  • die Identität des Unternehmens zu definieren
  • die angebotenen Leistungen zu klären
  • den Mehrwert für Kunden zu ermitteln
  • klare Verantwortlichkeiten und Vertretungen auf das gesamte Team festzulegen. 

Führungskompetenzen und Kommunikation

Um Nicos Vision erfolgreich umzusetzen, war es entscheidend, das Führungspersonal in den erforderlichen Fähigkeiten auszubilden. 

Wir legten besonderen Wert auf effektive Kommunikation und Mitarbeiterführung. Damit war sichergestellt, dass die Teams sich wohlfühlten und die Unternehmensleitung Vertrauen in den reibungslosen Ablauf hatte. 

Wir förderten die Selbstführung und die Fähigkeit zur Planung bei Nico und seinen Mitarbeitern. 

Dies schuf eine klare Ausrichtung und Identifikation mit dem gemeinsamen großen Ziel.

Ergebnisse

Die bisherigen Ergebnisse zeigten eine beeindruckende Transformation. 

Wir haben erfolgreich an der Entwicklung und Umsetzung eines Strategie- und Zielplans gearbeitet. 

Jetzt funktionieren Nicos unternehmerische Prozesse auch ohne seine direkte Intervention. 

Dies ermöglicht es ihm, sich stärker auf das Networking, die Präsentation und die Entwicklung neuer Ideen zu konzentrieren – seine Schlüsselkompetenzen..

Fazit und Zukunftsausblick

Die Fallstudie von Nico Lindner unterstreicht die Bedeutung einer 

  • klaren strategischen Ausrichtung, einer
  • organisatorischen Klarheit und der
  • kontinuierliche Verbesserung von Führungskompetenzen. 

Diese Elemente haben Nico geholfen, seine Zukunft zu gestalten und sein Unternehmen erfolgreich zu transformieren. 

Es ist das Ergebnis einer engagierten Zusammenarbeit und einer klaren Vision für die Zukunft.

15 % Umsatzwachstum durch transformative Führung

Ausgangslage

Gerald Heerdegen mit über 20 Jahren Unternehmer Erfahrung ist seit Jahrzehnten als einziger Fahnenhersteller in Österreich Innovationsführer und arbeitet kontinuierlich an der Weiter­entwicklung von Produkten und Prozessen.

Sein Unternehmen setzt Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit und Mitarbeiterwohl. Dies zeigt sich z. B. anhand einer firmeneigenen Küche, die Zutaten aus dem eigenen Garten bezieht, einem Betriebskindergarten und umfassenden Gesundheitsvorsorgemaßnahmen. 

Herausforderung:

Trotz starker Basis sah Gerald sich mit erheblichen persönlichen und beruflichen Herausforderungen konfrontiert. Er fühlte sich am Rande eines Burnouts und stand unter dem Druck, das Unternehmen durch eine schwierige wirtschaftliche Lage zu führen und gleichzeitig die Übergabe an die nächste Generation zu planen.

Gerald benötigte Unterstützung, um Klarheit und Struktur in seine Vision für das Unternehmen zu bringen und seinen anhaltenden Erfolg zu sichern. 

Lösung:

Gemeinsam initiierten wir eine Reihe von Workshops, um diese Herausforderungen anzugehen. 

Der Fokus lag auf Identifizierung und Priorisierung von kritischen Aufgaben. Die Teamarbeit wurde auf Umsatzgenerierung ausgerichtet und auf effektives Management laufender Projekte. 

Wichtige Beobachtungen waren:

  • Zahlreiche unvollständige Projekte überforderten das Personal.
  • Mitarbeiter waren demoralisiert durch den ständigen Zustrom neuer Projekte.
  • Entscheidungsprozesse wurden durch Geralds direkte Beteiligung verlangsamt.
  • Mitarbeiter wurden nicht ausreichend dazu befähigt, eigenständig Verbesserungsprozesse zu initiieren.

Der strategische Ansatz umfasste:

  • Priorisierung der Aufgaben und Fokussierung auf sofort umsatzrelevante Aktivitäten.
  • Straffung des Projektmanagements zur Vermeidung von Überlastung des Personals.
  • Förderung autonomer Entscheidungsfindung bei den Mitarbeitern.
  • Reduktion von Geralds direkter Einbindung in tägliche Abläufe, um Entscheidungsstaus zu vermeiden.

Umsetzung:

Innerhalb von drei Monaten setzen wir signifikante Änderungen um:

  • Neuausrichtung des Teams zur Sicherstellung, dass kritische Aufgaben abgeschlossen wurden.
  • Verschiebung von nicht essentiellen Projekten und Trainingsprogrammen. 
  • Reduzierung der externen Verpflichtungen des Geschäftsführers um 75%.
  • Konzentration des Geschäftsführers auf die strategische Führung.

Ergebnisse:

Die Transformation zeigte beeindruckende Ergebnisse:

  • Erhöhte Teamfokussierung und -moral
  • Verbesserte Entscheidungsprozesse
  • Ein Umsatzplus von 15%

Wir etablierten eine nachhaltige Wachstumsstrategie, die das Unternehmen auf zukünftige technologische Entwicklungen und Markterweiterungen vorbereitet.

Fazit:

Durch den strukturierten und fokussierten Ansatz gelang es Gerald mit unserer Zusammenarbeit, das Unternehmen erfolgreich durch diese herausfordernde Phase zu führen. Jetzt steht sein Unternehmen auf einer soliden Basis für zukünftiges Wachstum und Nachhaltigkeit. 

Das Unternehmen ist nun hervorragend aufgestellt, um unter neuer, dynamischer Führung weiter zu florieren und sich flexibel an die wandelnden Anforderungen der Branche anzupassen.

Was Gerald über die Zusammenarbeit sagt:

“Die Zusammenarbeit mit Dirk hat mir in den letzten Monaten sehr geholfen meinen beruflichen und persönlichen Zielen als Unternehmer näherzukommen. Die individuelle Begleitung, das Erarbeiten der Kernthemen, die sehr unkomplizierte und bedarfsgerechte Unterstützung und eine Arbeit auf Augenhöhe mit Handschlagqualität begeistern mich. Ich traue mich nach ca. 8 Monaten Zusammenarbeit zu sagen, dass Dirk mich als Unternehmer und mein Unternehmen FAHNENGÄRTNER einen großen Schritt weiterbringt und dabei zu 100% auf die Vorortsituation, unsere Vision und Leitlinien und auch auf die Mitarbeiter eingeht. Kein übergestülptes Programm sondern ein schrittweises Vorgehen. Gerade das ist in der heutigen Zeit sehr wichtig, weil sich der Markt gerade enorm und rasch verändert. Dirk ist ein Unternehmerberater, der den Unternehmer talentorientiert coacht und dabei unterstützt aus dem Hamsterrad der Geschäftigkeit auszusteigen, effizienter und effektiver zu arbeiten und seine Ziele zu erreichen.”
Gerald Herdeegen
Inhaber & Geschäftsführer Fahnen-Gärtner GmbH