Über mich – Dirk Halfar
Warum ich mit Unternehmern arbeite, die selbst zum Engpass geworden sind
Viele Unternehmer sind stark:
Entscheidungsfreudig. Visionär. Erfolgreich.
Und trotzdem stehen sie irgendwann genau da, wo sie nie hinwollten:
Im Zentrum von allem. Ohne sie läuft nichts.
Mit ihnen läuft alles – aber auf Kosten von Gesundheit, Familie und Freiheit.
Ich kenne diesen Punkt.
Nicht aus Büchern oder aus Coachings, sondern aus meinem eigenen Leben.
Mein Weg: Erfolg – und der Preis dafür
Mein Weg begann klassisch und unklassisch zugleich.
Ich habe eine Banklehre gemacht und sie mit Bestnote abgeschlossen.
Nicht, weil ich ein Theoretiker war – sondern weil ich Umsetzung konnte.
Schule war nie mein Spielfeld. Praxis schon.
2004 kam ich durch eine Idee meines Vaters ins Unternehmertum.
Ich gründete meine erste Firma.
Die ursprüngliche Idee hielt genau ein Jahr – dann habe ich sie komplett verändert.
Was danach passierte, ging schnell:
- erster Mitarbeiter nach einem Jahr
- nach vier Jahren über 3 Mio. € Umsatz
- später über 30 Mitarbeitende
- schließlich über 5 Mio. € Umsatz
Von außen: Erfolg.
Von innen: Daueranspannung.
Ich war derjenige, der
- alles wusste,
- alles entschied
- und überall involviert war.
Es gab mich – und darunter die Organisation.
Kaum Führungsebenen. Kaum echte Verantwortung im Team.
Der Zusammenbruch – und die wichtigste Lektion meines Lebens
2011 kam der Punkt, den viele Unternehmer ignorieren, bis er sie einholt.
Ich brach auf der Frankfurter Buchmesse zusammen.
Notarzt.
Burnout.
Nichts ging mehr.
Ich konnte zeitweise nur zwei bis drei Stunden am Tag arbeiten. Autofahren war kaum möglich. Ich war in Therapie.
Und zum ersten Mal musste ich etwas tun, was ich vorher für unnötig hielt:
mir Hilfe holen.
Ich installierte externe Beratung und begann loszulassen.
In den folgenden Jahren entstand etwas völlig Neues:
Ein Unternehmen mit rund 70 Mitarbeitenden und über 7 Mio. € Umsatz, das weitgehend unabhängig von mir funktionierte.
Und genau dort wurde mir eines klar:
Nicht das Wachstum war der Erfolg.
Die Entkopplung war es.
Warum mir dieses Thema persönlich so wichtig ist
Ich bin als Sohn eines sehr erfolgreichen Unternehmers aufgewachsen.
Über 100 Mitarbeitende. Viel Umsatz.
Viel materieller Wohlstand.
Aber auch:
- verschobene Urlaube
- wenig Zeit
- viel Abwesenheit
Als Kind habe ich nicht verstanden, was fehlt. Als Jugendlicher schon.
Später kam der harte Bruch:
Eine Insolvenz zwang meinen Vater, bis zu seinem Lebensende zu arbeiten.
Ohne echte Freiheit. Kein Ausstieg – bis sein körperlicher Zustand alles beendete.
Ich habe gesehen, was passiert, wenn Unternehmertum zur Identität wird und Loslassen nicht mehr möglich ist.
Und ich habe – trotz dieses Wissens – exakt denselben Fehler gemacht.
(damals hast du doch noch nicht gewusst, was der Fehler deines Vaters war – oder doch?
Bis mein Körper mich gestoppt hat.
Warum ich heute Unternehmer begleite – und nicht mehr Dinge verkaufe
Irgendwann habe ich gemerkt:
Mich interessiert nicht der Verkauf von Produkten. Mich interessiert, ob Menschen erfolgreich sind.
2019 kam der Wendepunkt:
Ein Vortrag bei GedankenTanken über „Out of Office“ – unternehmerische Freiheit unabhängig von Ort und Zeit.
Seitdem begleite ich Unternehmer dabei,
- ihre Unternehmen unabhängig von sich aufzustellen
- Verantwortung wirklich zu verankern
- Risiken zu reduzieren
- und wieder Unternehmer zu sein – nicht Feuerwehrmann
Nicht theoretisch und aus der Distanz, sondern mitten im Alltag.
Wie ich arbeite
Ich bin kein Coach, der motiviert. Auch kein Berater, der Konzepte übergibt.
Ich bin an deiner Seite, bis Entscheidungen umgesetzt sind und Verantwortung nicht mehr bei dir hängen bleibt.
Ich bleibe:
- wenn es unbequem wird
- wenn Widerstände kommen
- wenn alte Muster zurückkehren
Ich arbeite mit wenigen Unternehmern gleichzeitig, weil echte Umsetzung Präsenz braucht.
Und weil mir eines wichtig ist:
Dein Unternehmen soll ohne dich funktionieren –
auch wenn es durch dich entstanden ist.
Unternehmertum braucht Klarheit – nicht Harmonie
Ich sage klar, was viele nicht hören wollen:
Unternehmertum ist kein Auffangbecken für
- Mitarbeiter.
- alte Entscheidungen.
- das Ego.
Manchmal braucht es harte Entscheidungen. Auch Trennungen oder Insolvenzen.
Nicht, weil man herzlos ist – sondern weil Verantwortung bedeutsamer ist als Harmonie.
Der Mensch hinter dem Unternehmer
Ich bin Vater von zwei Kindern und habe mit ihnen über 60 Länder bereist.
Ich war auf vielen Golfplätzen dieser Welt – und auf Schulhöfen.
Ich liebe Reisen, Sonne, Bewegung. Golf, Snowboard, Wärme, Freiheit.
Ich arbeite gern intensiv. Doch nicht um den Preis meines Lebens.
Meine Werte:
Lebensfreude. Freiheit. Liebe. Wohlstand. Gesundheit.
Ich trage auch gern mal kurze Hosen im Business.
Arbeit darf leicht sein, doch nie beliebig.
Wenn du dich hier wiedererkennst
Wenn du spürst, dass dein Unternehmen zu sehr an dir hängt.
Wenn du weißt, dass Klarheit allein nicht reicht.
Und wenn du jemanden suchst, der bleibt, wenn es ernst wird – dann lass uns sprechen.
Weder über Programme noch über Theorie, sondern über Umsetzung.